Guatemala – Wunderschöne Strände, antike Mayastätten und eine interessante Kultur. Guatemala liegt in Zentralamerika und grenzt an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize. Erstreckt sich über mehrere Klimazonen und bietet eine unvergleichlich reiche Flora und Fauna. Der Staat bietet sich für Entdeckungstouren an – Willkommen in Guatemala.
Wissenswertes und historische Stätten in Guatemala
Guatemala verfügt über etwa 12.728.111 Einwohner, Hauptstadt ist Guatemala-Stadt. Etwa 60% der Bevölkerung gehören dem römisch-katholischen Glauben an, 30% sind Protestanten. Die Geschichte Guatemalas geht auf das Jahr 300 n. Chr. zurück. Geprägt von der Maya-Kultur, 300 bis 900 n. Chr., finden sich antike Maya-Stätten im Land. Guatemalas Landschaft wurde durch zahlreiche immer noch aktive Vulkane geformt und bietet ein wunderschönes Naturpanorama. Auch Urwälder, tropische Regenwälder und eine artenreiche Flora und Fauna, wie zahlreiche Schlangenarten, Krokodile, Jaguare und verschiedene Vogelarten, finden sich besonders im Tiefland. Im nördlichen Teil Guatemalas liegt die wohl bekannteste Maya-Stätte Tikal in der Region El Petén. Sie gehörte im 3. und 4. Jahrhundert zu den bedeutendsten Maya Städten und ist heute ein touristischer Höhepunkt. Tikal gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Anlage verfügt über 65m². Der wichtigste Punkt ist der Große Platz, umgeben von der Nordakropolis und dem Tempel I. Der Große Platz diente wahrscheinlich als Verkörperung des Weltenbilds der Maya Hochkultur. Die Mayas verehrten verschiedene Götter, die eng mit Zeit und Kosmos verbunden waren. Zahlreiche Tempelanlagen, Opferrituale und Altäre finden sich aus der Zeit in Tikal.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Guatemala
Etwa 23 Kilometer von Tikal entfernt in einem Nationalpark liegt die Ruinenstätte Uaxactún. Sie war die Hauptstadt der Quiché Maya-Kultur und erlebte durch den italienischen Komponisten Giacinto Scelsi mit dem Werk Uaxactún im Jahr 1966 eine enorme Aufmerksamkeit. Besonders bekannt ist die Tempelanlage für die Pyramide der Masken und den Ballspielplatz. In der Region Izbal liegt Quirigua, eine präkolumbische Stadt der Maya. Sie befindet sich am Montagua Fluss und ist eine mittelgroße Anlage aus den Jahrhunderten 200 bis 550 n. Chr. Die Besonderheit Quiriquas liegt an vielen Skulpturen und Baudenkmälern. Auch Quirigua zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Neben den Stätten der Maya bieten zahlreiche Vulkane imposante Einblicke in das Naturphänomen des Landes. Der Vulkan Pacaya ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er liegt auf einer Höhe von 2.552 Meter südlich von Guatemala-Stadt und kann bestiegen werden. Die letzte gewaltige Eruption war 1965, seitdem finden regelmäßig Eruptionen statt. So musste der internationale Flughafen von Guatemala 2010 kurzzeitig geschlossen werden – er liegt nur 23 Kilometer vom Vulkan entfernt – nachdem eine gewaltige Eruption das Land erschütterte. In der Nähe der Stadt Panajachel liegt der Lago de Atitlán, ein touristischer Höhepunkt und der beeindruckendste See in Guatemala. Die wichtigsten Städte sind Guatemala-Stadt, Mixo, Villa Nueva und Amatitlán. Alle verfügen über interessante Museen, wunderschöne Gebäude und interessante Marktplätze.
Haupteinnahmequellen des Landes sind der Export von Kaffee und Textilien. Doch auch im Tourismus ist Guatemala ein Geheimtipp und lohnt einen Besuch. Das Straßennetz ist zu 26% asphaltiert – die wichtigsten Straßen verfügen über eine gute Infrastruktur. Guatemala ist reich an antiken Tempelanlagen, historischer Geschichte und faszinierender Landschaft. Das Land wird von verschiedenen Klimazonen geprägt und bildet so eine interessante Artenvielfalt an Flora und Fauna.
Bildquelle: Daniel Lourenco – Fotolia.com
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